Unsere Lagen

Die Rebfläche unseres Betriebes umfasst 7 ha und unsere Rebstöcke sind in den besten Südhanglagen wie Rosenberg, Haidacker oder Bärnreiser gepflanzt.

Durch den Einfluss des pannonischen Klimas gedeihen in unseren Rieden sehr fruchtige Weißweine aber auch sehr kräftige, gehaltvolle Rotweine.
Der Rebschnitt, sorgfältige Laubarbeit, Ausdünnen und letztlich eine selektive Handlese sind Grundvoraussetzung für hochqualitative Weine.

Schwere Böden aus Lehm und Löss, aber auch schottrige Lagen bieten im Zusammenspiel mit einem idealen Rotweinklima besonders gute Voraussetzungen für die österreichische Nationalsorte Zweigelt.
Mit charmanter Fruchtigkeit, samtigen Tanninen, rundem Körper und beeindruckendem Abgang.
Carnuntum präsentiert sich mit Zweigelt, Sankt Laurent, Blaufränkisch,
Merlot und Cabernet Sauvignon überdies mit einer erfrischenden Kernigkeit,
die Ausdruck des etwas kühleren Einflusses der Donauauen ist.
Zweigeltweine aus Carnuntum haben sich dank dieser Eigenschaften zu besonders beliebten Speisenbegleitern in der gehobenen Gastronomie etabliert. Auch die Gebietsmarke „Rubin Carnuntum“ (seit 1992) besteht aus reinsortigem Zweigelt.

Haidacker

Haidacker

Größe: 30 ha
Seehöhe: 190 – 230 m
Neigung: 3° oder 6 %
Ausrichtung: Südsüdwest SSW

Die sehr flach gegen Nordosten ansteigende Lage ist aus vorwiegend sandigen, teils auch schluffigtonigen, teils kiesigen Sedimenten des Miozän (Pannonium) aufgebaut, lokal ist eine Lössüberdeckung erhalten. Alle Böden sind kalkhaltig und tiefgründig. Löss ist in den vegetationsarmen Kaltzeiten des Pleistozän vom Wind verfrachteter und wieder abgelagerter Gesteinsstaub. Damals grasten Mammuts in der Kältesteppe. Zuvor, im oberen Miozän, vor etwa 10 Millionen Jahren, glich die Region einer ausgedehnten Seen- und Flusslandschaft mit Auwäldern,
bevölkert von Großsäugetieren wie Hauerelephanten und Mastodonten mit mächtigen Stoßzähnen.

Bärnreiser

Größe: 24 ha
Seehöhe: 200 – 250 m
Neigung: 5° oder 9 %
Ausrichtung: Südsüdwest SSW

Am Oberhang liegt Quarzkies – Feinschotter der stellenweise auch die unterhalb liegenden, feinkörnigeren Miozän-Ablagerungen (Pannonium) aus Ton-Schluff und Sand bedeckt. Die Böden sind kalkhaltig und vorwiegend tiefgründig. Im oberen Miozän, vor etwa 10 Millionen Jahren, glich die Region noch einer ausgedehnten Seen- und Flusslandschaft mit Auwäldern und einem vielfältigen Lebensraum für Säugetiere wie Hauerelephanten, Mastodonten und Säbelzahnkatzen.

Rosenberg

Größe: 17,5 ha
Seehöhe: 220 – 260 m
Neigung: 6° oder 10 %
Ausrichtung: Süden S

Die Riede steigt flach nach Norden bis zur Schotterkappe des Schüttenberges an. Der Sockel besteht aus Tonen, Schluffen und Sanden des Miozän (Pannonium), die Böden sind tiefgründig und kalkhaltig. Zu der Zeit, im oberen Miozän, vor etwa 10 Millionen Jahren, glich die Region einer ausgedehnten Seen- und Flusslandschaft mit Auwäldern und bevölkert von Großsäugetieren wie Hauerelephanten und Mastodonten mit mächtigen Stoßzähnen. Obenauf liegen zwei Niveaus von Donauschottern mit groben Kiesgeröllen. Ein Niveau etwa 130 Meter über dem heutigen Donaulauf, das zweite etwas östlichere etwa 105 Meter über dem heutigen Donaulauf. Hier sind die Böden kalkarm bis kalkfrei.